Die Route

Zweiaufnemrad – Erstes Kapitel

DER PLAN:

Wir wollen an der Donau entlang ans Schwarze Meer, von dort entweder direkt über die Türkei in den Iran oder über Griechenland, Zypern, Israel und Saudi Arabien.

Anschließend soll unser Weg über Turkmenistan, Usbekistan, Kirgistan, Kasachstan und Russland in die Mongolei führen. Danach wollen wir gerne durch China Richtung Neuseeland, aber die Strecke ist noch nicht geplant.
DIE REALITAET:

An der Donau entlang bis Makad (in Ungarn auf der Donauinsel direkt nach Budapest), weiter ueber Subotica nach Novi Sad in Serbien, dann wieder entlang der Donau bis Donji Milanovats. Von da an verlassen wir den Donauradweg und fahren ueber Zajecar und Pirot nach Sofia in Bulgarien. Von dort geht es nach Septemvri und mit der Schmalspurbahn bis nach Dobrinishte im Pirin Gebirge. Dann ist es nicht mehr weit bis zur griechischen Grenze wo wir über Drama Ofrinion am Strand anfahren. Weiter geht es am Meer über Xanthi bis nach Alexandropouli und weiter bis in die Türkei. Dort ist das erste größere Ziel Istanbul und danach folgt die Schwarzmeerküste bei Ağva. Dann ein Stück zurück ins Landesinnere über Kastamonu, Ihsangazi und dann zurück ans Schwarze Meer bei Gerze. Ab jetzt folgen wir der Küstenstraße über Samsun, Trabzon bis zum Unfall kurz vor Rize …

Fahrdaten bis 6.3.2017:

Gesamtstrecke: 2227 km

Gesamthoehe: 8881 m

Gesamtfahrzeit: 130h 58min

Gefahrene Route bis April 2017

Zweiaufnemrad – Zweites Kapitel

Der zweite Anlauf begann am 9. März wieder am Fuße der Schwäbischen Alb in Bittelbronn bei Haigerloch. Von dort aus ging es in kurzen Etappen zunächst über uns bekannte Pfade über Schömberg und Tuttlingen bis an den Bodensee. Vom See dann durch den Schwarzwald bis nach Freiburg im Breisgau.

Danach werden wir Frankreich durchqueren, über die Pyrenäen in Katalonien einfahren und schließlich bis nach Portugal weiterziehen. Genaue Routenvorstellungen haben wir keine. Wir halten uns vielmehr an Himmelsrichtungen, aber nehmen auch Umwege in Kauf. Unsere Art zu Reisen hat sich ein wenig geändert seit dem Unfall. Wir haben nicht mehr das große Ziel Mongolei vor Augen, das wir termingerecht erreichen müssten, sondern viele Örtchen im Kopf, die wir entdecken wollen, egal zu welcher Zeit.

Nachdem wir Portugal erreicht haben werden (und das werden wir ja auch bestimmt), kehren wir dem Süden Europas den Rücken und machen uns auf in den hohen Norden. Dabei werden wir Deutschland nochmals erreichen und voraussichtlich (Planänderungen halten wir uns stets offen) die Ostsee durch das Baltikum umrunden und anschließend durch Skandinavien reisen.

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